Spiel des Monats Februar: Gordischer Knoten
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Suri: "Hast du eine neue Spielidee für unsere Gruppe? Etwas mit Action – aber auch mit Köpfchen?"
Cate: "Oh ja! Unser Spiel des Monats ist der „Gordische Knoten“!
Suri: "Klingt chaotisch – was passiert da?"
Cate: "Wir wuseln, klettern und winden uns zu einem lebendigen Menschenknoten – ohne loszulassen! Und danach versucht ein kleines Team, das Chaos nur mit klugen Anweisungen wieder zu entwirren. Ein großartiges Spiel für Kommunikation, Vertrauen und Teamgeist!"
🧩 Spielbeschreibung
Vorbereitung:
1–2 Teilnehmende verlassen den Raum oder drehen sich weg.
Knotenbildung:
Alle anderen stellen sich in einem Kreis auf und fassen sich an den Händen.
Nun beginnt das Verknoten: Unter Armen hindurchtauchen, umeinander drehen, verheddern – aber niemand darf loslassen!
Ziel ist ein möglichst komplexer, aber lösbarer Knoten.
Lösungsphase:
Die „Entknoter:innen“ kommen zurück.
Sie geben ausschließlich mündliche Anweisungen („Dreh dich nach rechts“, „Geh unter dem Arm durch“ usw.).
Der Knoten gilt als gelöst, wenn alle wieder im Kreis stehen, die Hände halten und kein Arm mehr verkreuzt ist.
👥 Rahmenbedingungen
Gruppengröße: 11–20 Personen
Schwerpunkt: Kommunikation & Kooperation
Vor dem Spiel klar erklären: Händelösen ist verboten!
👉 Hier geht’s direkt zum Spiel:
https://mysuricate.com/games?gameId=1013
🌱 Warum ist das Spiel so wertvoll für soziales Lernen?
Der Gordische Knoten ist ein starkes Symbol für Gruppenprozesse:
Verknotet, verheddert, verwickelt – und dann gemeinsam wieder entwirrt.
Das Spiel fördert:
🗣 Klare und präzise Kommunikation
🤝 Kooperation und Teamgeist
💛 Vertrauen in andere
😌 Frustrationstoleranz
🎯 Verantwortungsübernahme
Es eignet sich hervorragend für Einheiten zu Themen wie Teamarbeit, Kommunikation, Vertrauen oder Konfliktlösung. Die Gruppe erlebt unmittelbar, wie wichtig gutes Zuhören, klare Ansagen und Geduld sind – und wie man gemeinsam Ordnung ins Kuddelmuddel bringt.
💬 Reflexionsfragen
Wie seid ihr mit Frust umgegangen, wenn es nicht sofort klappte?
Wer hat das Team besonders gut unterstützt – und wie?
Was hat geholfen, den Überblick zu behalten?
Wie fühlt es sich an, auf Anweisungen angewiesen zu sein?
